Ich bin Nawinn, Jahrgang 1984, Homebase im Raum Frankfurt am Main. Meinen ersten PC habe ich als Kind auseinandergenommen; mit 16 angefangen zu programmieren. Meine Berufsjahre in der IT waren rund 8-9 Jahre als Anwendungsentwickler und Server-Administrator — unter anderem bei ICOM Computer (das Unternehmen meines Vaters, dort habe ich die Grundlagen der Praxis gelernt), CPC-IT, SDS Informationstechnik und einem Zentrum für Weiterbildung in der IT-Abteilung.
Stack damals: C#, C++, Schnittstellen-Programmierung, Windows-Server, Linux-Backend-Konfiguration, Netzwerk-Einrichtung. Also nicht nur Code — auch das Drumherum, auf dem Code läuft.
Dann kam eine Phase abseits der IT. Aber komplett weg war ich nie: Nebenbei habe ich immer wieder kleine Programme geschrieben, die mir den Alltag erleichtert haben — vom lokalen IP-Scanner über einen RAM-Dump-Helfer bis zu WSL-Klon-Skripten. Technische Entwicklungen habe ich mit Interesse verfolgt: Hetzner als ernstzunehmende AWS-Alternative, lokale LLMs wie Llama 3.3, Astro statt Next.js-Overkill, Flutter statt React Native. Ich war nicht aktiv im Markt — aber nah genug dran, um nicht als Fossil zurückzukommen.
Seit 2025 arbeite ich wieder voll als Entwickler — diesmal mit Claude Code als ständigem Co-Piloten. Das ist kein Gimmick: es ist ein fundamental anderer Arbeitsmodus. Architekturen, die früher einen Zweier-Team-Monat gekostet haben, baue ich heute in zwei Wochen. Nicht weil die KI „das alles kann“, sondern weil sie mich von Boilerplate befreit und ich Zeit habe, das Richtige zu bauen.
Warum „Werkstatt“? Weil Software ein Handwerk ist. Jedes Projekt hat Eigenheiten. Keine industriellen „Sprint-Zyklen“ für Ein-Personen-Projekte — stattdessen durchdachte Arbeitsschritte, saubere Dokumentation, nachvollziehbare Entscheidungen.
Warum „stackschmiede“? Weil ich den kompletten Stack abdecke — vom Server-Setup bis zum UI. Backend, Frontend, Infrastruktur, zunehmend KI-Integration mit lokalen Modellen. Für Urlaubsvertretung und Notfall-Backup habe ich ein kleines Entwickler-Netzwerk im Rücken.
Warum ich das mache
Ich finde es absurd, mit welcher Selbstverständlichkeit personenbezogene Daten heute abgegeben werden — Geo-Locations, Kontakt-Netze, Foto-Inhalte, Zahlungen, Profilbildung in Hintergrund. Diese Daten füttern KI-Modelle, die zunehmend Entscheidungen über uns treffen: Versicherungs-Tarife, Kredit-Scores, vielleicht morgen Job-Bewertungen.
Meine Antwort: privat alles soweit möglich auf eigene Lösungen umgebaut. Eigener Foto-Server, eigener Drive, eigener Messenger, lokale KI, eigene Banking-Aggregation. Genau diese Lösungen biete ich jetzt anderen an. Cloud-Exit ist nicht Verzicht — es ist eine andere Architektur.
Pilot-Konditionen
Offen gesagt: Ich stehe am Anfang meiner Selbstständigkeit. Für die ersten 3-5 Projekte biete ich deshalb Pilot-Konditionen an: fairer Einstiegspreis, dafür die Erlaubnis, das Projekt als öffentliche Referenz zu nutzen (gern mit NDA zu den Kunden-Internas). Danach kehre ich zu regulären Sätzen zurück. Es ist ein bewusstes Win-Win — Sie zahlen weniger, ich baue meine Referenz-Liste auf.
Übrigens — kein Social Media: Sie werden mich nicht auf Instagram, Facebook, X oder TikTok finden. Ich verzichte bewusst — aus genau den Gründen, die Sie auf dieser Website lesen. Erreichbar bin ich per E-Mail, Telefon (auf Anfrage) und über mein
GitHub-Profil.